Merkwürdige Zeiten
Unterdrückung, offen und geheim, in den Ruinen der Lüge vom „Dritten Reich“. Der Alltag in Mitteldeutschland in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, aus ungewohnter Perspektive.
Theater, Schau-Spiel im technischen Zeitalter 130 Jahre nach Erfindung des Kinos.
Wie bleibt eine(r), wie wird eine(r) Mensch, wenn zu vertrauen Leichtsinn ist? Wenn unter der Flagge des Neuanfangs die Überwachung, Verfolgung und Zersetzung der Individualität und Intimität zum Programm wird, Parteilichkeit zur Pflicht? Wenn Politik nichts Anderes bedeutet als Machterhalt? Was gilt, wenn Ideologie das Denken überwuchert und verdrängt? Wenn selbst die Minderheit in der Minderheit der Versuchung erliegt stillzuhalten, sich anzupassen, zu kollaborieren?
Das Stück erscheint 2026. Subskriptionen über den Verlag Bibliothek der Provinz oder über den Autor.